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Bumble-Abo kündigen — Premium, Boost & Premium+ beenden

Bumble-Abo kündigen: So beendest Du Premium, Boost oder Premium+ über Apple, Google, Karte oder Web — und warum Snooze kein Abo pausiert.

Aktualisiert: 02. Oktober 2026

Bumble hat Dir ein paar gute Gespräche beschert, vielleicht sogar mehr. Oder Du brauchst gerade schlicht eine Pause vom Swipen. In beiden Fällen soll das Abo nicht einfach weiterlaufen. Beim Bumble-Abo kündigen gibt es allerdings gleich vier verschiedene Wege, und welcher der richtige ist, hängt allein davon ab, wie Du bezahlt hast.

Diese Anleitung zeigt Dir alle vier: über Apple, über Google Play, in der App per Karte oder PayPal und im Browser. Dazu erfährst Du, warum der Snooze-Modus kein Abo pausiert, was mit Spotlight und SuperSwipes passiert und wann Du in der EU Geld zurückbekommst. Stand der Angaben ist Oktober 2026, auf Basis der Bumble-Nutzungsbedingungen und der offiziellen Bumble-Hilfe.

Das Wichtigste in Kürze

  • Bumble Boost, Premium und Premium+ sind Abos, die sich automatisch verlängern, bis Du kündigst.
  • Gekündigt wird dort, wo Du bezahlt hast: bei Apple, bei Google Play, direkt bei Bumble per Karte oder PayPal oder im Browser.
  • Nach der Kündigung behältst Du die Funktionen bis zum Ende des bezahlten Zeitraums.
  • Snooze ist keine Abo-Pause. Das Abo läuft weiter und wird abgerechnet.
  • Erstattung in der EU: innerhalb von 14 Tagen nach Abo-Beginn, bei Wochenabos innerhalb von sechs Tagen, jeweils abzüglich der genutzten Zeit.

Erst klären: Wie hast Du bezahlt?

Bumble verkauft seine Abos über mehrere Kanäle, und jeder Kanal hat seinen eigenen Kündigungsweg. Ein über Apple abgeschlossenes Abo taucht nicht in den Bumble-Einstellungen auf, und ein per Karte bezahltes nicht in den Abos Deines iPhones. Wer an der falschen Stelle sucht, findet schlicht nichts und glaubt dann, das Abo sei längst beendet.

Den Kanal erkennst Du an der Kaufbestätigung in Deinem Postfach. Kam sie von Apple, läuft das Abo über Apple. Kam sie von Google Play, über Google. Kam sie von Bumble selbst, hast Du direkt bezahlt, entweder in der App per Kreditkarte oder PayPal oder im Browser. Auch der Kontoauszug hilft weiter, denn dort steht in der Regel, wer abgebucht hat.

Laut den Nutzungsbedingungen bietet Bumble Abos mit einer Laufzeit von einer Woche, einem Monat oder drei Monaten an. Am Ende der Laufzeit verlängert sich das Abo automatisch zum dann gültigen Preis, wenn Du nicht vorher kündigst.

Bumble auf dem iPhone kündigen

  1. Öffne die Einstellungen.
  2. Tippe ganz oben auf Deinen Namen.
  3. Wähle Abonnements.
  4. Tippe auf Bumble.
  5. Wähle Abonnement kündigen und bestätige.

Findest Du Bumble dort nicht, bist Du wahrscheinlich mit einer anderen Apple-ID angemeldet als beim Kauf, oder das Abo läuft über einen anderen Kanal. Nach der Kündigung zeigt Dir Apple an, bis wann die Funktionen noch aktiv bleiben.

Bumble auf Android kündigen

  1. Öffne die Google-Play-App.
  2. Tippe auf Dein Profilbild.
  3. Wähle Zahlungen und Abos und dann Abos.
  4. Tippe auf Bumble.
  5. Wähle Kündigen und folge den Schritten.

Nutzt Du mehrere Google-Konten, wechsle oben über das Profilbild in das Konto, mit dem Du gekauft hast. Ein Abo in einem anderen Konto bleibt sonst unsichtbar.

In der App per Karte oder PayPal bezahlt

Hast Du Dein Abo direkt in der Bumble-App mit Kreditkarte oder PayPal abgeschlossen, kündigst Du in der App selbst:

  1. Tippe auf das Profil-Symbol.
  2. Öffne „Mein Bezahlplan“.
  3. Wähle die angezeigte Option zum Kündigen und bestätige.

Laut den Nutzungsbedingungen läuft eine solche Kündigung über die Zahlungseinstellungen in Deinem Profil. Mach nach dem Kündigen einen Screenshot der Bestätigung. Er ist Dein Nachweis, falls später doch noch abgebucht wird.

Im Browser auf Bumble Web kündigen

Nutzt Du Bumble am Computer, geht es so:

  1. Melde Dich auf bumble.com an.
  2. Klicke oben links auf Dein Profilfoto.
  3. Wähle unten links „Verwalte deinen Boost“.
  4. Folge der Option zum Kündigen.

Die Beschriftung kann je nach Abo-Stufe leicht abweichen. Gesucht ist der Bereich, in dem Dein aktuelles Abo angezeigt wird.

Boost, Premium, Premium+: Spielt die Stufe eine Rolle?

Bumble bietet seine Abos in mehreren Stufen an. Boost ist die günstigere, Premium und Premium+ schalten zusätzliche Funktionen frei, etwa die Übersicht, wer Dich bereits geliket hat. Für die Kündigung ist die Stufe aber egal: Der Weg hängt allein davon ab, über welchen Kanal Du bezahlt hast.

Aufpassen solltest Du nach einem Wechsel zwischen den Stufen. Wer von Boost auf Premium umsteigt oder zwischendurch den Zahlungskanal wechselt, etwa vom iPhone zum Browser, sollte danach prüfen, dass wirklich nur noch ein Abo aktiv ist. Ein vergessenes zweites Abo ist einer der häufigsten Gründe für doppelte Abbuchungen.

Was nach der Kündigung passiert

Eine Kündigung beendet die automatische Verlängerung, nicht sofort Dein Abo. Die Funktionen von Boost, Premium oder Premium+ bleiben bis zum Ende des bezahlten Zeitraums aktiv. Danach nutzt Du Bumble in der kostenlosen Version weiter. Dein Profil, Deine Matches und Deine Chats bleiben erhalten.

Einzelkäufe wie Spotlight oder SuperSwipes sind keine Abos. Sie verlängern sich nicht und müssen nicht gekündigt werden. Laut den Nutzungsbedingungen sind solche Käufe allerdings in der Regel nicht erstattungsfähig.

Snooze ist keine Abo-Pause

Bumble bietet einen Snooze-Modus an, mit dem Du Dein Profil vorübergehend ausblendest. Viele gehen davon aus, dass damit auch das Abo ruht. Das ist ein teurer Irrtum: Laut Bumble-Hilfe bleibt ein laufendes Boost- oder Premium-Abo aktiv und wird weiter abgerechnet, wenn Du den Snooze-Modus einschaltest.

Snooze ist also das Richtige, wenn Du eine Pause von Bumble willst, aber weiter zahlen kannst und möchtest. Willst Du nicht mehr zahlen, kündige das Abo. Beides lässt sich kombinieren: erst kündigen, dann snoozen, und das restliche Abo läuft im Hintergrund aus.

Kündigen, snoozen oder löschen?

  • Abo kündigen: Die bezahlten Funktionen enden mit der Laufzeit, Profil und Matches bleiben.
  • Snooze-Modus: Dein Profil ist unsichtbar, das Abo läuft weiter.
  • Konto löschen: Profil, Matches und Nachrichten verschwinden. Ein Abo über Apple oder Google endet dadurch aber nicht.

Wer unsicher ist, fängt mit der Kündigung an. Sie ist die einzige der drei Optionen, die Geld spart, und lässt Dir alle anderen offen.

Geld zurück: die 14-Tage-Regel in der EU

Grundsätzlich sind Zahlungen bei Bumble laut Nutzungsbedingungen nicht erstattungsfähig. Für Verbraucher in der EU gibt es aber eine wichtige Ausnahme: Innerhalb der ersten 14 Tage nach Beginn eines Monats- oder längeren Abos kannst Du eine Erstattung verlangen, bei einem Wochenabo innerhalb von sechs Tagen. Erstattet wird der Abopreis abzüglich der bis dahin genutzten Laufzeit.

Ein Beispiel mit runden Zahlen: Bereust Du ein Monatsabo nach fünf Tagen, bekommst Du ungefähr den Anteil der übrigen Tage zurück. Wie Du die Erstattung beantragst, hängt wieder vom Kanal ab:

  • Apple: über reportaproblem.apple.com mit Deiner Apple-ID.
  • Google Play: innerhalb der ersten 48 Stunden direkt bei Google Play, danach in der Regel beim Anbieter.
  • Direkt bei Bumble bezahlt: über den Kundenservice in der App oder auf der Website.

Wenn trotzdem abgebucht wird

Findest Du kein aktives Abo, obwohl weiter Geld abgeht, hilft der Kontoauszug: Er zeigt, ob Apple, Google oder Bumble abbucht. Eine weitere häufige Ursache sind mehrere Konten, etwa eine zweite Apple-ID oder ein altes Google-Konto, über das noch ein Abo läuft.

Bleibt das Problem bestehen, kannst Du eine SEPA-Lastschrift innerhalb von acht Wochen zurückbuchen lassen oder bei Kreditkartenzahlungen Deine Bank um eine Rückbuchung bitten. Rechne damit, dass Bumble Dein Konto dann sperrt, und kläre berechtigte Forderungen trotzdem. Für schriftliche Mitteilungen nennen die Nutzungsbedingungen übrigens nur eine Adresse in den USA. Der Weg über App, Store oder Kundenservice ist deutlich schneller.

Konto löschen und Daten zurückholen

Ist das Abo gekündigt und abgelaufen, kannst Du Dein Bumble-Konto in den Einstellungen löschen. Nach der DSGVO hast Du außerdem ein Recht auf Auskunft über Deine gespeicherten Daten und auf deren Löschung. Wie Du beides durchsetzt, erklärt unser Ratgeber Datenschutz beim Online-Dating. Die allgemeinen Regeln zu Fristen, Verlängerungen und Abo-Fallen findest Du im Ratgeber Dating-Abo kündigen.

Wenn Du weitersuchen willst, nur nicht mehr bei Bumble: Unser Ratgeber zu Tinder-Alternativen sortiert Apps nach Suchziel, und in Beste Dating-Apps erfährst Du, welche App zu welchem Ziel passt. Alle getesteten Anbieter mit Trust-Score und Konditionen siehst Du im Dating-Seiten-Vergleich.

Häufige Fragen

Häufige Fragen

01 Wie kündige ich mein Bumble-Abo?

Das hängt davon ab, wie Du bezahlt hast. Bei Apple kündigst Du in den iPhone-Einstellungen unter Deinem Namen und Abonnements, bei Google Play in der Play-Store-App unter Abos. Hast Du in der App per Karte oder PayPal bezahlt, findest Du die Kündigung über Dein Profil unter Mein Bezahlplan, im Browser unter Verwalte Deinen Boost.

02 Pausiert der Snooze-Modus mein Bumble-Abo?

Nein. Laut Bumble-Hilfe bleibt ein laufendes Boost- oder Premium-Abo aktiv, wenn Du den Snooze-Modus einschaltest. Snooze blendet nur Dein Profil aus, die Abbuchungen laufen weiter. Wer nicht mehr zahlen will, muss das Abo kündigen.

03 Bekomme ich bei Bumble Geld zurück?

Grundsätzlich sind Zahlungen laut Nutzungsbedingungen nicht erstattungsfähig. Verbraucher in der EU können aber innerhalb der ersten 14 Tage nach Beginn eines Monats- oder längeren Abos eine Erstattung verlangen, bei Wochenabos innerhalb von sechs Tagen. Abgezogen wird die bis dahin genutzte Laufzeit.

04 Wird mein Abo gekündigt, wenn ich mein Bumble-Konto lösche?

Darauf solltest Du Dich nicht verlassen. Abos über Apple oder Google laufen unabhängig von Deinem Bumble-Konto weiter, bis Du sie im jeweiligen Store kündigst. Kündige deshalb zuerst das Abo, sichere die Bestätigung und lösche erst danach Dein Konto.